Polispecialistico San Giuseppe
Seit 10 Jahren haben wir uns der Qualität verschrieben
Via Carso, 71 - 22100 Como (Italia) - tel. +39 031303003
Via Frasca, 10 - 6900 Lugano (Svizzera) - tel. +39 031303003
   :: HOME >> ÄSTHETISCHE MEDIZIN >> Narben

SG Medicina

Für einen persönlichen Beratungstermin oder wenn Sie weitere Informationen wünschen, klicken Sie bitte hier

Narben

Narben sind immer das Zeichen einer Verletzung, wenn auch manchmal bedingt durch einen operativen Eingriff, die man ungern sieht und am liebsten vergessen möchte.

Was ist eine Narbe?

Eine Narbe besteht aus einem vom Körper zur Wundenheilung hergestellten Gewebe. Narben entstehen nicht nur auf der Haut, sondern in jedem Gewebe des Organismus. Die Wundheilung ist ein vom Körper eingesetzter wichtiger Mechanismus, bei dem spezialisierte Zellen faseriges Gewebe produzieren. Es bilden sich außerdem neue Blutgefäße, es werden also Substanzen hergestellt, die dem verletzten Körper die Heilung ermöglichen. Wenn alle Lebewesen diese einzigartige Möglichkeit der Selbstheilung nicht besäßen, gäbe es kein Leben auf der Erde. Leider kann der Mensch, ähnlich wie andere Spezies, das ursprünglich verletzte Gewebe nicht auf identische Weise regenerieren . Dies ist nur in einer kurzen Lebensphase möglich, nämlich während der Entwicklung im Mutterleib.

Sind Narben unvermeidbar?

Nicht bei allen Hautverletzungen bilden sich Narben. Oberflächliche Wunden, wie leichte Schürfungen oder Verbrennungen, heilen in der Regel ohne sichtbare Spuren. Dies erklärt warum Laserbehandlungen - wenn sie korrekt ausgeführt werden- keine Narben hinterlassen. Der Laser kann mit einer sehr großen Präzision nur auf die äußeren Hautschichten einwirken. Dies ermöglicht, Tätowierungen, erweiterte Blutgefäße, Körperbehaarung, gutartige Muttermale und Warzen oder abstehende Einzelgebilde zu entfernen, ohne sichtbare Narben zu hinterlassen. Moderne Verfahren, wie eine endoskopische Liposkulptur, verwenden Kanülen mit einem Durchmesser von nur 2 mm, die sehr kleine Narben hinterlassen (eine Narbenbildung ist leider bei vielen Eingriffen zur Gesichtsverjüngung oder zur Neugestaltung der Körperkonturen nicht zu vermeiden).

Die moderne kosmetische Chirurgie kann das erwünschte Ergebnis erreichen, ohne Narben, also ohne die sichtbaren Spuren der Behandlung zu hinterlassen.

Warum sehen Narben auch an derselben Person unterschiedlich aus?

Die Heilung einer Wunde kann normal verlaufen und zu einer unauffälligen Narbe führen, doch manchmal kann ein überschießen der Bindegewebsbildung die Entstehung einer hypertrophen Narbe zur Folge haben. Dieses Phänomen hängt im Wesentlichen von den Eigenschaften der einzelnen Person, von der Stelle wo sich die Wunde befindet und von der Art der Verletzung ab.

Wenn hingegen der Wundheilungsprozess mangelhaft ist, kann eine dystrophische Narbe entstehen oder die Verletzung heilt überhaupt nicht. Dieses Phänomen hängt in den meisten Fällen von einem lokalen oder einem generellen Krankheitszustand des gesamten Körpers ab. Faktoren, die den Wundheilungsprozess stören können, sind: lokale Durchblutungsstörungen, Infektionen, oder Krankheiten, die den gesamten Körper beeinträchtigen, wie Diabetes oder einige hormonelle oder Stoffwechselkrankheiten, aber auch Unterernährung und kortisonhaltige Medikamente.

Eine weitere fehlerhafte Art der Narbenbildung kann zur Entstehung von wuchernden Narben (Keloiden) führen, zu der einige Menschen eine besondere Veranlagung haben. Ein Keloid unterscheidet sich von einer hypertrophen Narbe, obwohl sie sich im Aussehen ähneln, durch eine unterschiedliche Krankheitsgeschichte: Keloide können auf sehr kleinen Wunden oder sogar spontan entstehen und wachsen immer über die ursprünglichen Wundgrenzen hinaus. Oft jucken oder schmerzen diese Narbenwucherungen spontan. Diese Symptome fehlen hingegen bei hypertrophen Narben. Wenn ein Keloid chirurgisch entfernt wird, neigt es dazu, sich neu zu bilden, oft in noch größerem Ausmaß.

Wenn eine größere Verletzung vorliegt und große Hautareale zerstört werden, wie es bei Verbrennungen der Fall ist (Bild 2), ist der Wundheilungsprozess in der Regel sehr lang und führt oft zur Bildung von unschönen Narben, sowohl was das Aussehen angeht als auch wegen der Möglichkeit, dass sich das Narbengewebe stark zusammenzieht.

Wenn sich das Narbengewebe stark zusammenzieht, kann es vor allem an besonderen Körperstellen wie z.B. an den Arm-, Bein-, Fuß- oder Handgelenken oder in den natürlichen Hautfalten zur Einschränkung der Bewegungsfähigkeit oder zu Gelenkigkeitsstörungen führen (Bild 3).

Was kann man machen, um das Aussehen einer Narbe zu verbessern?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Narben zu behandeln: wichtig ist, eine Wunde nicht einfach unbeachtet heilen zu lassen, sondern versuchen, mit den korrekten Mitteln und durch Beachtung einiger Regeln eine möglichst unauffällige Narbenbildung zu erreichen. Diese Mittel beinhalten medizinische Behandlungen (spezifische Massagen, Cremen, Pflaster, elektronische Geräte, injizierbare Medikamente) und chirurgische Verfahren (das Skalpell, aber immer öfter und vorzugsweise der Laser).

Man muss jedoch beachten, dass es den „Radiergummi“ zum „ausradieren“ der Narben noch nicht gibt. Jedoch ist es möglich, Narben so zu behandeln, dass sie weniger auffallen, oft mit bemerkenswerten Ergebnissen.

Dr. Eugenio Gandolfi, Facharzt für plastische Chirurgie mit über 10 Jahren Krankenhauserfahrung in der Behandlung von unterschiedlichen Narbentypen, hat in einer speziellen Abteilung („AMBULATORIO DELLA CICATRICE“ - ABTEILUNG FÜR DIE NARBENBEHANDLUNG) der Klinik alle notwendigen fachärztlichen Kräfte und Kenntnisse zur Behandlung von Narben vereinigt: den plastischen Chirurg, den Dermatologen, den ästhetischen Arzt und fachkundiges Personal zur Ausführung von Massagen und kosmetischen Behandlungen. Eine intensive Koordinationsarbeit der unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen und die kontinuierliche Bewertung der Qualität der Ergebnisse haben zur Erstellung eines Therapieprotokolls zur Behandlung von Narben geführt.

Was beinhaltet das Behandlungsprotokoll der Klinik zur Behandlung von Narben?

Jede Narbe muss spezifisch behandelt werden, doch sehr wichtig ist die PRÄVENTION.

Was bedeutet Prävention?

Prävention bedeutet, Narben nur dann zu erzeugen, wenn sie unvermeidbar sind und immer mit großer Aufmerksamkeit und Sachkenntnis handeln. Wenn man den Laser einsetzen kann, warum das Skalpell verwenden? Wenn man dank der Endoskopie und der Mikroliposkulptur einen sehr kleinen Hautschnitt ausführen kann, warum lange Einschnitte machen, die unvermeidlich große Narben hinterlassen?

Medizinische Behandlung

Sobald die Nahtfäden entfernt worden sind, kann die medizinische Behandlung eingeleitet werden:

Manuelle Massagen und „Endermologie“ (eine Methode, die zur Behandlung von Narben erfunden wurde und die sich später für andere Probleme wie Cellulitis als sehr wirksam erwiesen hat).

Physische Peelings und Mikrodermoabrasion durch das „MegaPeel“ (siehe: Schonende Verfahren zur Behandlung der Haut), die durch Aluminiumhydroxid-Salzkristallen ein sanftes Peeling (exfolieren (abschälen) der Haut erlaubt.

Zu Hause werden das regelmäßige Anwenden von Cremen und das Auftragen über Nacht von spezifischen Pflastern, die die Narbenbildung unter Kontrolle halten, empfohlen.

In einigen Fällen, wenn die Narben übermäßig wachsen, müssen spezifische Medikamente injiziert werden. Diese Injektionen werden nicht mehr mit großen, schmerzhaften Nadeln direkt in die Narbe gespritzt, sondern es wird eine neue schmerzfreie Methode angewendet, „Dermoject“ genannt, eine Spritze ohne Nadeln, die für Kinderimpfungen erfunden wurde und die das Medikament in die Narbe einführt und verteilt.

Laserbehandlung

Die Laserbehandlung ist vielen plastischen Chirurgen noch fast unbekannt. Dr. Gandolfi hat eine vieljährige Krankenhauserfahrung in der Laserbehandlung von Narben und hat als plastischer Chirurg seine Sachkenntnis in der Verwendung des CO 2-Lasers und des Erbium-Lasers zur Verjüngung über einen langen Zeitraum erworben.

Diese zwei unterschiedlichen Lichtquellen, sowohl einzeln als auch kombiniert angewendet, können schon nach der ersten, und oft einzig nötigen Behandlung, das Aussehen der Narbe bemerkenswert verbessern. Das Verfahren dauert nur einige Minuten. Zur lokalen Betäubung reicht in den meisten Fällen das Auftragen einer Creme, einige Zeit vor der Behandlung, ab. Wenn größere Bereiche behandelt werden müssen, kann das Betäubungsmittel durch die „Dermoject“ Methode lokal verabreicht werden. Nach dem Verfahren wird ein Pflaster aufgetragen und die Haut muss mit fettreichen Salben gepflegt werden. Das behandelte Areal kann problemlos abgewaschen werden. Sportliche Aktivitäten und das soziale Leben können gleich nach der Behandlung wieder aufgenommen werden. Die Haut kann, je nach Art der Narbe, für einige Tage oder Wochen gerötet bleiben, doch kann diese Rötung durch das Auftragen von Make-up gut kaschiert werden.

Kann auch das Aussehen von Aknenarben verbessert werden?

Die oben beschriebenen Verfahren sind auch für die Behandlung von Aknenarben gut geeignet. Eine weitere, sehr effektive Methode ist die Kombination von „MegaPeel“ und „Softfacial“, ein Laser-Peeling mit sanfter Wirkung. Mit diesen Verfahren, die ambulant und ohne Narkose stattfinden und keine Nebenwirkungen haben, ist eine deutliche Verbesserung der Aknenarben schon nach wenigen Behandlungen sichtbar. Diese Methode wird oft auch „lunch time“ oder „Mittagspause“ Verfahren genannt, da man nach der Behandlung sofort wieder allen gewöhnlichen Tätigkeiten nachgehen kann.

Dieses Behandlungsverfahren für Aknenarben hat große Zustimmung gefunden, da es auch eine allgemeine Verbesserung des Hautbildes bewirkt und ein jüngeres, strahlendes und frischeres Aussehen verleiht.

ÄSTHETISCHE MEDIZIN